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Montag, 31. Januar 2011

Sumpftruppen?

Stormtrooper in mud
Bildquelle

Strumtruppenrüstungen sind ja nicht dafür bekannt, dass sie sonderlich bequem sind, geschweige denn, dass sie Sport ermöglichen würden... Dennoch hat sich dieser nette Mann dafür entschieden in der "Tough Guy Challenge" für das Imperium anzutreten. Wie er abgeschnitten hat, und warum er ausgerechnet eine Uzi trägt, ist leider nicht bekannt.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

persönliches: Umweltfeindlich

Im Zuge meines Studiums bin ich immer aufmerksamer bezüglich effizienter Energienutzung geworden.
Heute Nachmittag musste ich nun mit dem Auto etwas Sondermüll entsorgen gehen. Dort war bereits eine kleine Schlange mit anderen wartenden Autos. Da sich die Schlange in unregelmäßigen Zeitabständen immer um eine Fahrzeuglänge weiterbewegte, beschloss ich, wie sich herausstellen sollte zurecht, den Motor meines Fahrzeugs abzustellen. Zu meiner Verwunderung sahen das die Autofahrer vor und hinter mir anders und ließen genüsslich die Motoren CO2 ausstoßen, während sie warteten.
Natürlich kann man die Bilanz damit nicht wesentlich verbessern, aber jedes bisschen ist schon ein bisschen und vielmals wenig, gibt auch einiges zusammen.

Anschließend habe ich eine Tasche voller Krimskram, inklusive eines elektrischen Entsafters, auf Anweisung des Personals, in einen Schredder geworfen. Soviel zur Mülltrennung.

Mittwoch, 4. August 2010

BP tankt auch Ihren Golf voll

bpIn letzter Zeit höre und lese ich überall, dass die Menge an ausgelaufenem Öl im Golf von Mexiko gar nicht mehr vorstellbar ist. Über 700 Millionen Liter Rohöl sollen ausgelaufen sein, natürlich ist diese Zahl ziemlich unvorstellbar, aber vielleicht würden auch schon einfache Relationen helfen.

Laut Wikipedia hat der Golf ein Volumen von 2.5 × 10^15 m³.
Stern berichtet, dass 780 Millionen Liter Öl ausgelaufen sind, das sind 780000 m³.

Dividiert man nun die Ölmenge durch die Wassermenge, so kommt man auf 3.12 x 10^-8 % Öl oder 0.0000000312 % Öl im Wasser. Natürlich vermischt sich das Öl auch noch größzügig mit Wasser und vergrößert dadurch die Oberfläche, aber jetzt haben wir mal eine Relation.

Gehen wir also noch ein bisschen weiter. Nimmt man die dritte Wurzel aus 780000 m³ bekommt man 92 m. Ein Würfel mit dieser Kantenlänge würde also genau diese Menge an Öl beinhalten. Dies entspricht ganz grob dem Rauminhalt des Flat Iron Gebäudes in New York.

Natürlich befindet sich ein Großteil des Öls als dünne Schicht auf dem Wasser. Nehmen wir also an, der Ölteppich sei nur 5 mm dick. Das ergibt eine Fläche von 156 km² oder ein Quadrat mit einer Seitenlänge von 12,5 km. Es würde ausreichen um Liechtenstein fast komplett zu bedecken. Der Golf von Mexiko ist 160000 km² groß. Der Ölteppich würde dort ungefähr 0,1 % der Wasseroberfläche ausmachen. Nimmt man nun an, der Ölteppich sei nur 1 mm dick, dann würde es sich auf 0.5 % belaufen, womit sich schon fast der gesamte Bezirk Bregenz bedecken ließe oder 30% von Vorarlberg.

Schätzungen zufolge laufen weltweit rund 0.7 Millionen Tonnen Erdöl pro Jahr ins Meer. Die Dichte von Erdöl beträgt 0.8-0.9 t/m³, was bei 780000 m³ * 0.9 t/m³ auch etwa 0.7 Millionen Tonnen ergibt. Die lokalen ökologischen Schäden sind natürlich enorm, aber wenn sich das ganze erst einmal verteilt hat, wird es wohl kaum mehr nennenswert sein.


Bildquelle: friendsofirony.com

Sonntag, 30. Mai 2010

Ecosia - beim Surfen den Regenwald retten

Ecosia: Die umweltfreundliche Suchmaschine from in60seconds on Vimeo.



Suchanfragen im Internet verbrauchen einiges an Energie, auch wenn einem das nicht bewusst wird. Bedenkt man nur, dass Google praktisch das gesamte Internet "im Cache" hat, kann man sich ausmalen, wieviel Energie da ver(sch)wendet wird.

Mit Ecosia kann man nun auch etwas gutes für den Planeten tun, denn mit jeder Suchanfrage werden 2m² Regenwald gekauft ohne dass für einen Kosten entstehen, denn Ecosia ist, wie alle anderen Anbieter auch werbefinanziert. Eben diese 80% der Werbeeinnahmen fließen dann in den Schutz des Regenwaldes.

Per Firefox-Addon lässt sich die Suchmaschine zudem leicht einbinden und erinnert vom Design stark an google, wir allerdings von Microsoft Bing, Yahoo und dem WWF unterstützt.

Wer nun auch Lust hat, den Regenwald zu retten, Ecosia findet sich hier.