Donnerstag, 21. Mai 2009

Youtube Porn Day

Was passiert wenn den Leuten auf 4chan, der Abgrund des Internet der auch zurückblicken kann, und den Leuten auf den ebaumsworld Foren langweilig wird?

Sie organisieren einen Porn Day für Youtube. So heute geschehen. Aus den beiden Communities haben Leute den ganzen Tag über pornographisches Material auf Youtube gestellt.
Youtube hat natürlich prompt reagiert und die Inhalte wieder entfernt, aber noch immer existieren zahlreiche Thumbsnails und Suchergebnisse, die speziell laut amerikanischer Weltanschauen unmöglich von kleinen Kinder gesehen werden dürfen.

Der Zweck des Angriff ist nicht wirklich bekannt, aber diese Communities zeichnen sich nicht durch irgendeine Art von Niveau aus - es geht nur darum wer am lautesten schreit und heute haben sie wohl ziemlich laut geschriehen womit ihr ePenis um 10% gewachsen ist. Aber deswegen leben sie immer noch im Keller oder einem Serverraum.

Quelle

persönliches: alles scheisse

Das Semester an der ETH nähert sich dem Ende oder anders formuliert, schon bald habe ich Lernferien um dann 6 Prüfungen im August zu schreiben. Also ein weiterer Sommer der sich durch eine blasse Hautfarbe und keinerlei Erholung oder lustigen Urlaub auszeichnen wird.

Sonst hat man dementsprechend als ETH Student die Tendenz die Semester so gemütlich wie möglich zu gestalten und Partys in diese Zeit zu legen, aber nicht so für Maschinenbauer. Denn für jene bemitleidenswerten Kreaturen hält das Semester noch zusätzliche Schrecken in Form von insgesamt sieben Klausuren bereit, deren oberster Zweck ist, zu entscheiden ob die Person, je nach Leistung in diesen, überhaupt zur Prüfung im Sommer antreten darf. Also sozusagen Prüfungen um zur Prüfung zu dürfen. Als kleiner Anreiz, der bei mir nicht wirkt, zählen die Klausuren je nach abschneiden verbessernd in die Schlussnote. Ich wäre froh, wenn diese Klausuren nicht wären, da ich in den Lernferien wesentlich konzentrierter lerne und das scheinbare "ich habe den Stoff wenigstens schon einmal gesehen" bei mir nur wenig unterschied macht.

Also haben wir in 7/14 Wochen eine Klausur. Jede zweite Woche also. Dankbarerweise auch immer am Montag Morgen oder Dienstag Nachmittag. Auf diese Woche muss man sich auch am Wochenende nicht fragen, was man denn machen soll, weil man dort ganz bestimmt mit lernen beschäftigt sein wird.

Natürlich gibt es Leute, die sich von dem kaum beeindrucken lassen und sich auch nur minimal auf die Klausur vorbereiten, aber zu denen gehöre ich nunmal nicht und so Blicke ich auf ein sadistisches Semester zurück, das wenig Unterhaltung oder Abwechslung und vor allem viel zu wenig Spaß geboten hat. Immerhin hatte ich durchgängig Zeit zweimal pro Woche ins Ju-Jitsu-Training zu gehen, was immerhin noch ein kleiner Lichtblick ist aber grob gesehen war es das dann auch schon.

Natürlich werdet ihr auch fragen, was ich in den anderen Wochen gemacht habe, die klausurfrei war. Das ist eine gute Frage.

Für das nächste Semester heißt es auf jeden Fall mehr Eigeninitiative für Sport und Spaß zu übernehmen, aber selbst die beste eigene Motivation hilft nur bedingt, wenn niemand anders Interesse hat am Sport oder Spaß teilzunehmen und alleine ist eben alles nur halb so lustig.

Gerade im Moment ist es übrigens auch scheisse, weil ich müde bin, gerne weggehen würde, aber eben zu müde bin und nichts richtig Interessantes los ist und ich immer noch voller Aggression und Energie bin, weil ich die letzten beiden Wochen Klausur hatte und nächste Woche zwei weitere. Natürlich sitze ich mit vielen anderen im selben Boot und viele haben es noch härter als ich, aber das war für mich noch nie ein Grund, mich nicht aufzuregen.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Fun: Integration

In der Schweiz ist Integration ein omnipräsentes Thema und nun ist eine "Sekundarschule" aka Sek aka Hauptschule einen ganz neuen Weg gegangen. Nicht wirklich ernst gemeint, aber doch sehr bedenklich.


Direktlink

Danke an Oli für den Link.

Montag, 18. Mai 2009

Fun: Advanced Cat Yodeling

Nach dem erfolgreichen An Engineer's Guide to Cats kommt jetzt von den selben Ingenieuren eine wissenschaftliche Anleitung, wie man Katzen zum jodeln bringt.


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Sonntag, 17. Mai 2009

Filmtrailer: Mega Shark vs Giant Octopus

Es gibt Filme, die hätten wahrscheinlich besser nie gemacht werden sollen. Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber ausgehend vom Titel fällt dieser wohl in jene Kategorie.


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Der Trailer bestätigt zudem meine Vermutung.

Samstag, 16. Mai 2009

Wolfram Alpha

Wenn man Google nach dem Erdumfang fragt, bekommt man grob geschätzt 10^99 Suchresultate.
Wenn man Wolfram Alpha nach dem Erdumfangdurchmesser fragt, bekommt man als Resultat 12739.4 km.

Entgegen bisherigen durchsucht die von Wolfram Labs (Mathematica) entwickelte Suchmaschine das Web von einem mathematischen Standpunkt und reduziert es so auf eine "richtige" Lösung, stark vereinfacht formuliert.
Im Prinzip bekommt man auf diese Art für mathematische Fragestellungen immer eine genau Antwort.
Wer sich jedoch zu Klatsch und Tratsch informieren möchte, wir dort wohl kaum zufriedengestellt werden.
Für wissenschaftliche Arbeiten könnte es aber vielleicht schon bald einen Platz finden.

-> Wolfram Alpha

Fun: billige Kopie?

Offenbar gibt es zwischen Star Trek 11 und Star Wars eine ganze Reihe von Ähnlichkeiten.



Geschadet hat es dem Film jedenfalls nicht.

Donnerstag, 14. Mai 2009

persönliches: "an lässiga Sock"

Was daheim die Mutter macht, muss man im Studentenzimmer selbst machen; zum Beispiel staubsaugen. Wen daheim die Mutter anhält seine Wäsche ordentlich zu verstauen, dazu hält ihn auswärts niemand an und so kann es vorkommen, dass zum Beispiel Socken auf dem Boden liegen.

Wenn nun besagte Person das Gefühl hat, sie müsse wieder einmal ihr Zimmer saugen, ist das löblich und gut. Also saugte ich gemütlich den ganzen Boden auf dem auch meine Socken waren. Natürlich blieb die Bürste immer in Bodenkontakt und ein kleiner Industriesauger kann ja auch nicht soviel Leistung haben, immerhin bleiben teilweise noch Fussel auf dem Teppich zurück. Das have ich zumindest gedacht und kam mit dem Sauger nur ganz wenig an einem Socken an. Doch schon bevor ich mich versah, verspeiste das Gerät genüsslich die Textilie, was mich zunächst etwas verwunderte. Einen Moment später schaltete ich den Staubsauger ab.

Dass ich meinen Socken zurück will, war zunächst natürlich klar und logisch und so begann ich, den Sauger zu öffnen bis ich schließlich den Staubsack fand. Dieser war ziemlich voll mit allem möglichen Abfall - in den ich nicht fassen wollte - und aufgrund seiner besonderen Bauweise wird das neu eingesaugte Zeug auch direkt in die Mitte befördert, was meine Optionen erheblich einschränkte.

Ich habe mich entschlossen, dass ich sowieso genug Socken habe und getrost auf diesen einen verzichten könne. Auf diese Art habe ich nun endlich einen Socken auf Reserve.

Fun: Tierlieb

Dass Katzen und Hunde gerne Streicheleinheiten mögen ist ja bekannt. Offenbar auch dieser Katze und so schleicht sie sich mit der List eines Kleinkinds an den Hund heran.


Direktlink

Bravo Katze, bravo.


Damit hätte wohl die Tragödie im Falle Fritzl vermieden werden können:

fail owned pwned pictures
see more pwn and owned pictures

Mittwoch, 13. Mai 2009

Zero Punctuation: Valkyria Chronicles

Diese Woche hat sich Yahtzee einem alten "Feind" von sich angenommen. Dem japanischen Rollenspiel. Er tritt also einem anscheinend mäßig guten Spiel schon mit sehr viel Skepsis entgegen. Also ein Review wie wir es von ihm gewohnt sind.



-> alle Reviews

Ankündigung: The Life of Bloglimit

Bloggen ist in den letzten Jahren immer populärer geworden und so füllt sich das Internet mit Geschichten die keiner lesen will und deshalb auch nicht liest (wie ich auch bei meinem Blog feststelle).

Nun hat auch ein Kollege von mir diese einsame Online-Welt betreten in der jeder verzweifelt versucht seine Freunde zum Lesen zu zwingen.
The Life of Bloglimit wird von einem Studienkollegen von mir geführt, der auch die Leiden an der ETH nur zu gut kennt und wahrscheinlich ebenso oft und ausführlich darlegen wird wie ich.

Er würde sich sicher über einen Besuch von dir, nein nicht dich, den daneben; ja genau dich meine ich, freuen.

Filmtrailer: Gamer

Passend zum Amoklauf in Deutschland gibt es bald einen Film, der noch mehr Angst in den Köpfen Unwissender erzeugt. Gamer spielt in der Zukunft und handelt von einem FPSMMO (First Person Shooter Massively Multiplayer Onlinegame) in dem der Spieler einen echten Menschen durch eine echte Umgebung mit echten Waffen steuert.

Der Umstand, dass viel explodiert und Gerard Butler (300, P.S. I love you) mitspielt, lässt auf lustige Gewalt hoffen.


Direktlink

Samstag, 9. Mai 2009

Filmrezension: Star Trek

Als großer Star Trek Fan war es natürlich meine höchste Pflicht diesen Film anschauen zu gehen. Zwei Stunden später komme ich verschwitzt aus dem Kino, bin fasziniert, geschockt, begeistert, erschüttert und überhaupt voller wiedersprüchlicher Emotionen was den Film anlangt. 24 Stunden später fühle ich mich klar genug im Kopf, so etwas ähnliches wie einen Review zu schreiben.



Da Remakes Populär in Hollywood sind und spätestens seit Batman Begins gezeigt haben, dass sie Wunder wirken können für ein Franchise, hat Star Trek auch eines bekommen. So darf man in über 120 Minuten der Stammcrew der Enterprise durch deren Jugendzeit im Ultra-Zeitraffer folgen und erleben, wie sie sich kennengelernt haben.
Doch eines vorweg. Die Zeitlinie wurde verändert und so sind zwar die Charaktere dieselben, aber zumindest Kirk hat andere Hintergründe womit dieser Film kein "Begins" sondern vielmehr ein Reboot in einer veränderten Zeitlinie ist. Der Film versucht also erst gar nicht in den ganzen Trek Canon zu passen, sondern schreibt ihn einfach neu. Für nicht Trekkies völlig egal, doch für Trekkies eben eine gewisse Enttäuschung, denn nun kann man sich quasi vollständig von Gene Roddenberrys Vision und Konzept distanzieren.
Das merkt man diesem Film auch an. Vorbei sind Dialoge über Menschlichkeit, ehrenhaftes Handeln, gebrochene Charaktere und an deren Stelle treten massig hübsche Special Effects und eine ungewohnt starre, militärische Sternenflotte.
Gleichzeitig macht das den Film aber vielleicht auch zum besten Star Trek Kinoausflug bisher, denn was in der Serie immer wieder für Brisanz sorgt ist eben nur beschränkt kinotauglich.
Die Charaktere haben zum Teil leider zu wenig Screentime bekommen und vor allem die Motive der "Bösen" bleiben weitgehend im Dunkeln, wenn man nicht den Comic Star Trek Countdown gelesen hat.
Ebenso erfährt man eigentlich kaum etwas über die Kindheit der Charaktere und auch die Zeit auf der Akademie wird einfach übersprungen. Fast den gesamten Film über folgt man den Charakteren auf der Enterprise, da hätte ich gerne mehr von den Ursprüngen gesehen und überhaupt mehr Dialoge.
Damit bin ich jetzt auch mit meinen Kritikpunkten fertig und komme nun zu allem anderen. Der Film ist unglaublich flüssig, hat ein konstantes, leicht angespanntes Tempo in dem Action und Handlung schön in einander verfließen und die Technologie des 23. Jahrhunderts allgegenwärtig und ganz normal vorhanden ist.
Die Charaktere sind vielschichtig und auch wenn sie nur kurz vorkommen ist jeder Auftritt absolut passend, allerdings wirken manche Figuren vielleicht etwas flach, wenn man deren Mythos nicht kennt.
Ebenso ist auch Humor allgegenwärtig ohne aber gekünstelt zu wirken. Der Film sorgt wirklich für viele Lacher, die nie deplatziert wirken, was mich sehr fasziniert hat. Ebenso kann der Film aber mit fast ebenso vielen tragischen Momenten aufwarten und macht so ein Wechselbad der Gefühle, welches mit den ganzen Actionszenen zu einem grandiosen Unterhaltungspaket geschnürt wird.
Ein großes Lob verdient auch Zachary Quinto, der den neuen Spock mit einer solche Glaubwürdigkeit verkörpert, dass er von der ersten Filmminute an in seiner Rolle überzeugt und trotz kleiner optischer Differenzen als junger Spock absolut glaubwürdig ist. Chris Pine muss in die Fußstapfen von William Shatner treten, was sehr schwierig ist und er dennoch bravourös macht, nicht so gut wie Quinto aber er liefert der Figur von Kirk einige neue Aspekte die gut passen ohne alte zu untergraben.
Dazu gibt es noch viele Insider-Sprüche damit die Trekkies auch noch ihren Spaß an den ganzen Anspielung haben dürfen und das den unwissenden Kollegen zu beiden Seiten erklären können.
Der Soundtrack ist auch absolut toll und ich frage mich, ob man den Film tatsächlich noch besser anlegen hätte können. Er ist zwar nicht perfekt, aber mehr Handlung hätte ihn vielleicht wieder langweilig gemacht, mehr Action wäre auch falsch dosiert gewesen. Man merkt wirklich, dass hier viele Leute mit viel Leidenschaft gearbeitet haben und einen dementsprechend vollkommenen Eindruck macht auch das Endprodukt.

Fazit: Man muss sich nicht mehr schämen zuzugeben Star Trek zu schauen.
Fazit für nicht Fans: Wenn man nur ein ganz klein wenig etwas für Sci-Fi übrig hat, sollte man sich diesen Film ansehen.

Ich bin mir immer noch nicht sicher, welche Wertung dieser Film von mir bekommen sollte, aber ich gebe mal vorsichtig

8/10


9/10

-> IMDb

Donnerstag, 7. Mai 2009

Poesie als Spiel

Hinter dem traurigen Titel verbirgt sich ein sehr kurzes aber eindrückliches Flash-Spiel, in dem mit wenigen Worten und simpler Maussteuerung eine schöne Geschichte erzählt wird. Untermalt zusätzlich von gelungener Musik ist es schon fast schade, dass es nicht ein wenig länger dauert.


Today I Die

Fun: nur ein Missverständnis

Die Schweinegrippe ist wohl weit weniger gefährlich als ursprünglich angenommen. Zu diesem Schluss sind jetzt Sprachwissenschaftler gekommen.



Nachfolgende Person war auch sehr einfallsreich.

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