Zunächst lieber Leser, möchte ich darauf hinweisen, dass dies bereits der 100. Post in meinem Blog ist. Ich möchte daher allen danken, die solange durchgehalten und mitgelesen haben.
Doch nun direkt zu den Kritiken:
Shoot'em up:
Sind Vegetarier bessere Menschen, da keine Tiere sterben müssen? Vermutlich schon. Dennoch fällt Mr. Smith wohl nur bedingt in diese Rubrik, denn jemanden mit einer Karotte zu töten, der gerade eine schwangere Frau erschießen möchte, ist doch nicht ganz im Sinne des Erfinders.
Damit fängt der Spaß für den Zuseher aber erst an, denn das Baby kommt auf die Welt und muss beschützt werden, genauer gesagt vor gut 80 Handlangern, die sich mehr oder weniger leicht töten lassen.Dabei werden auf komplizierte Handlung und Dialoge weitgehend verzichtet, zugunsten von mehr Action und so schießt sich Mr. Smith kunstvoll und sehr geschickt durch ganze Gegnerhorden - wohlgemerkt ohne Bullet-time aber in Zeitlupe bei besonders schönen Momenten.
Zeitweise ist es jedoch hart an der Grenze zu Slapstick, was allerdings oft eben für den zusätzlichen Spaßfaktor im Film sorgt. Zudem gibt es auch jede Menge lustige Begebenheiten und die Dialoge haben auch oft einen gewissen Witz.
Viel gibt es also über den Film nicht zu sagen. Letztendlich ist er wie ein unkompliziertes Computerspiel in dem man reihenweise Gegner abknallt.
Fazit: Wer stylische Schusswechsel auch ohne Rahmenhandlung mag, ist hier gut bedient. Wer auch noch Freude an Rockmusik hat, ebenso.
Layer Cake:
Nach Daniel Craig's genialem Einstand als Mr. Bond, musste ich mir fast noch andere Werke von ihm ansehen, gerade wenn diese im TV ausgestrahlt werden.
Zwar hat die Filmbeschreibung als Drogenfilm nicht unbedingt mein Interesse wecken können, doch dahinter verbarg sich eigentlich viel mehr ein Actionthriller am Rand des Drogenmilieus.
Craig spielt dabei einen Mittelsmann zwischen den großen Machern der "Branche" und dem einfachen Dealer auf der Straße. Alles läuft gut, bis ihn sein Boss um einen Gefallen bittet und dazu auch noch andere Leute mit seinem Namen hausieren gehen. Natürlich lässt er sich nicht unterkriegen und beginnt sein eigenes Süppchen zu kochen, während er von allen Seiten manipuliert wird.
Was also als Drogenfilm seinen Anfang nimmt, entwickelt sich schon recht schnell in einen Film in dem Drogen nicht konsumiert werden, sondern vielmehr Handelsware sind.
Dabei trifft das Wort "Layer" im Titel auf den ganzen Film zu. Denn sowohl mehrere gesellschaftliche Ebenen, als auch viele unterschiedliche Charaktere mit anderen Interessen schaffen dem Helden Probleme und wollen ihn manipulieren. Dabei bleiben die Handlung und Motive noch nachvollziehbar und es macht Spaß zu sehen, wie schnell sich der Held den neuen Umständen und Möglichkeiten anpasst.
Unterstützt wird es noch von einem guten Soundtrack, amüsanten Dialogen und Charakteren sowie schönen Kamerafahrten. Auch farblich bleibt eine gewisse Konsistenz, so ist selbst in Szenen im Freien nur wenig bunt im Spiel. Durchwegs bleibt alles schlicht kühl, was allerdings sehr angenehm ist und für Stimmung sorgt.
Fazit: Kann einem gefallen, muss aber nicht.
Sonntag, 27. Januar 2008
Mittwoch, 16. Januar 2008
Smashing News and bad news
Zuerst wie immer die guten Nachrichten:
Famitsu bewertete Super Smash Bros Brawl wie folgt:
Super Smash Bros. Brawl (Wii, Nintendo): 10 / 10 / 10 / 10 - (40/40)
Ein perfekter Score, sowas ist sehr selten. In Zeiten wie diesen ist man umso dankbarer, dass meine Wii auch Import-Spiele spielen kann :)
Ebenso bekommt No More Heroes in vielen Tests 90% Wertung. Dass ein Spiel an dem Suda51 beteiligt ist, unweigerlich gut sein muss, ist fast selbstverständlich - wenn allerdings nur die amerikanische Version Blut hat, bin ich froh, dass auch hier die Region-Free Wii weiter hilft.
Dann war ich heute außerdem wieder bei einem Kollegen lernen. Dessen werter Vater hat gestern unvermittelt einen HD-Fernseher angeschleppt mit 1080p von Samsung - und VGA Port.
Die erste Amtshandlung des Zinus war also diesen heute über den VGA Port per Laptop zu entjungfern. Besonders mit Tomb Raider Anniversary in 1920*1080 geht das sehr gut. Abschließend habe ich noch ein paar Trailer in True-HD abgespielt.
Die Frage, warum ich denn Trailer in so hoher Auflösung am Computer habe, nahm ich etwas irritiert auf und erklärte ihm, dass man alles in höchstmöglicher Auflösung runterladen muss.
In other News: Jenna Jameson, 33 und Multimillionärin, zieht sich nun offiziell aus dem horizontalen Gewerbe zurück und geht somit in Pension. Das ganze z1nus-Team gratuliert ihr zu ihrem außergewöhnlichen Becken-Einsatz.
Famitsu bewertete Super Smash Bros Brawl wie folgt:
Super Smash Bros. Brawl (Wii, Nintendo): 10 / 10 / 10 / 10 - (40/40)
Ein perfekter Score, sowas ist sehr selten. In Zeiten wie diesen ist man umso dankbarer, dass meine Wii auch Import-Spiele spielen kann :)
Ebenso bekommt No More Heroes in vielen Tests 90% Wertung. Dass ein Spiel an dem Suda51 beteiligt ist, unweigerlich gut sein muss, ist fast selbstverständlich - wenn allerdings nur die amerikanische Version Blut hat, bin ich froh, dass auch hier die Region-Free Wii weiter hilft.
Dann war ich heute außerdem wieder bei einem Kollegen lernen. Dessen werter Vater hat gestern unvermittelt einen HD-Fernseher angeschleppt mit 1080p von Samsung - und VGA Port.
Die erste Amtshandlung des Zinus war also diesen heute über den VGA Port per Laptop zu entjungfern. Besonders mit Tomb Raider Anniversary in 1920*1080 geht das sehr gut. Abschließend habe ich noch ein paar Trailer in True-HD abgespielt.
Die Frage, warum ich denn Trailer in so hoher Auflösung am Computer habe, nahm ich etwas irritiert auf und erklärte ihm, dass man alles in höchstmöglicher Auflösung runterladen muss.
In other News: Jenna Jameson, 33 und Multimillionärin, zieht sich nun offiziell aus dem horizontalen Gewerbe zurück und geht somit in Pension. Das ganze z1nus-Team gratuliert ihr zu ihrem außergewöhnlichen Becken-Einsatz.
Dienstag, 15. Januar 2008
Blaue Strahlen greifen an
Zunächst etwas in eigener Sache, was wenig verwunderlich sein sollte, da es sich schließlich ja um einen Blog handelt. Jedenfalls ist dauernd lernen müssen sehr zermürbend, aber so ist halt die ETH.
Nun noch zu etwas, das wohl kaum jemanden interessieren wird:
Julian Eggebrecht, seines Zeichens Chef des Spieleentwicklers Factor5 (der beeindruckende Leistungen auf dem GameCube vollbracht hat), äußerte sich vor mehreren Monaten recht negativ über Nintendo und die fehlendes Performance der Wii-Konsole. Nicht zu unrecht, meiner Meinung nach - nur hätte er nicht lästern müssen- dass er gleichzeitig die PlayStation 3 lobte, konnte ich nicht ganz nachvollziehen, bot doch die X-Box 360 eine deutlich bessere Architektur. Aber natürlich, den Brötchengeber muss man immer gut-reden.
Ein misslungenes PS3 Spiel später, hat er wohl seine Ansicht über die Wii und ihren "Gimmick Controller" geändert, denn wie gamefront berichtet, arbeitet Factor5 an mindestens einem Spiel für Wii.
Kommen wir nun zu der richtig schlechten Nachricht für alle Fans von HD-DVD:
Nach Warner Bros. verlässt nun das nächste große Hollywood-Studio die untergehende HD-DVD-Fraktion um Microsoft und Toshiba. Somit wäre Paramount das letzte große Hollywood-Studio das HD-DVD momentan noch exklusiv unterstützt. Doch auch in dessen Vertrag findet sich eine so genannte "Escape"-Klausel die es dem Studio erlaubt, auch Blu-ray zu unterstützen.
Wer wissen will warum das schlecht ist, hat hier ein aktuelles Beispiel:
BD-Profile 2.0 inkompatibel mit älteren Playern:
Wie BetaNews meldet, werden Käufer, die sich früh für einen blu-ray-Player entschieden haben, nicht in der Lage sein, die neuen Features von BD-Profile 2.0 zu nutzen. Schon das eben erst fertiggestellte BD-Profile 1.1 ist mit Ausnahme der PlayStation 3 mit keinem der 1.0-Player nutzbar. Während HD-DVD von Anfang an beispielsweise einen lokalen Speicher, einen zweiten Video- und Audio-Dekoder für Bild-in-Bild vorsieht, wurde dies aus Kostengründen bei blu-ray nicht verwirklicht. blu-ray
Um Käufer vor dem Kauf einer blu-ray-Disc zu informieren, wird es diverse Logos geben. Ein "Bonus View"-Logo weist darauf hin, dass mindestes ein 1.1-Player benötigt wird, bei dem "BD Live"-Logo wird ein Profile 2.0-Player benötigt, um alle Features zu nutzen.
Etwas bedenklich stimmen jedoch die Aussagen aus dem blu-ray-Lager hinsichtlich der Erstkunden: "Sie wussten, worauf sie sich einlassen". Schliesslich könnten sie nach wie vor die Filme selbst abspielen. Schuld sei sowieso HD-DVD, denn ohne Format-Krieg hätte man noch ein Jahr warten können, aber nach dem Start von HD-DVD hätte man blu-ray - offensichtlich unfertig - ebenfalls in den Verkauf bringen müssen.
Dass man wohl in Zukunft normale DVDs mit dem Blu-Ray Player nicht spielen kann, kommt sicher noch erschwerend hinzu, ebenso dass sie kratzempfindlicher sind und natürlich Sonys durchwege Inkompetenz.
Und zum Schluss noch eine positive Meldung für alle Fans externer Festplatten:
Die Serial ATA International Organization (SATA-IO) hat die Entwicklung eines neuen eSATA-Standards angekündigt, bei dem die Stromversorgung der Festplatte integriert werden soll. Der "Power Over eSATA"-Standard soll zu dem bisherigen eSATA-Formfaktor kompatibel bleiben. Die Erweiterung wird die Nutzung von externen Festplatten für Anwender bequemer machen, da das externe Netzteil wegfällt. Die Spezifikationen sollen im zweiten Halbjahr fertig gestellt werden, erste Produkte werden noch Ende des Jahres erwartet.
Edit: und noch alternative Covers, falls man nicht erkannt werden will beim Harry Potter lesen:
http://www.cracked.com/article_15661_harry-potter-book-disguises.html
Nun noch zu etwas, das wohl kaum jemanden interessieren wird:
Julian Eggebrecht, seines Zeichens Chef des Spieleentwicklers Factor5 (der beeindruckende Leistungen auf dem GameCube vollbracht hat), äußerte sich vor mehreren Monaten recht negativ über Nintendo und die fehlendes Performance der Wii-Konsole. Nicht zu unrecht, meiner Meinung nach - nur hätte er nicht lästern müssen- dass er gleichzeitig die PlayStation 3 lobte, konnte ich nicht ganz nachvollziehen, bot doch die X-Box 360 eine deutlich bessere Architektur. Aber natürlich, den Brötchengeber muss man immer gut-reden.
Ein misslungenes PS3 Spiel später, hat er wohl seine Ansicht über die Wii und ihren "Gimmick Controller" geändert, denn wie gamefront berichtet, arbeitet Factor5 an mindestens einem Spiel für Wii.
Kommen wir nun zu der richtig schlechten Nachricht für alle Fans von HD-DVD:
Nach Warner Bros. verlässt nun das nächste große Hollywood-Studio die untergehende HD-DVD-Fraktion um Microsoft und Toshiba. Somit wäre Paramount das letzte große Hollywood-Studio das HD-DVD momentan noch exklusiv unterstützt. Doch auch in dessen Vertrag findet sich eine so genannte "Escape"-Klausel die es dem Studio erlaubt, auch Blu-ray zu unterstützen.
Wer wissen will warum das schlecht ist, hat hier ein aktuelles Beispiel:
BD-Profile 2.0 inkompatibel mit älteren Playern:
Wie BetaNews meldet, werden Käufer, die sich früh für einen blu-ray-Player entschieden haben, nicht in der Lage sein, die neuen Features von BD-Profile 2.0 zu nutzen. Schon das eben erst fertiggestellte BD-Profile 1.1 ist mit Ausnahme der PlayStation 3 mit keinem der 1.0-Player nutzbar. Während HD-DVD von Anfang an beispielsweise einen lokalen Speicher, einen zweiten Video- und Audio-Dekoder für Bild-in-Bild vorsieht, wurde dies aus Kostengründen bei blu-ray nicht verwirklicht. blu-ray
Um Käufer vor dem Kauf einer blu-ray-Disc zu informieren, wird es diverse Logos geben. Ein "Bonus View"-Logo weist darauf hin, dass mindestes ein 1.1-Player benötigt wird, bei dem "BD Live"-Logo wird ein Profile 2.0-Player benötigt, um alle Features zu nutzen.
Etwas bedenklich stimmen jedoch die Aussagen aus dem blu-ray-Lager hinsichtlich der Erstkunden: "Sie wussten, worauf sie sich einlassen". Schliesslich könnten sie nach wie vor die Filme selbst abspielen. Schuld sei sowieso HD-DVD, denn ohne Format-Krieg hätte man noch ein Jahr warten können, aber nach dem Start von HD-DVD hätte man blu-ray - offensichtlich unfertig - ebenfalls in den Verkauf bringen müssen.
Dass man wohl in Zukunft normale DVDs mit dem Blu-Ray Player nicht spielen kann, kommt sicher noch erschwerend hinzu, ebenso dass sie kratzempfindlicher sind und natürlich Sonys durchwege Inkompetenz.
Und zum Schluss noch eine positive Meldung für alle Fans externer Festplatten:
Die Serial ATA International Organization (SATA-IO) hat die Entwicklung eines neuen eSATA-Standards angekündigt, bei dem die Stromversorgung der Festplatte integriert werden soll. Der "Power Over eSATA"-Standard soll zu dem bisherigen eSATA-Formfaktor kompatibel bleiben. Die Erweiterung wird die Nutzung von externen Festplatten für Anwender bequemer machen, da das externe Netzteil wegfällt. Die Spezifikationen sollen im zweiten Halbjahr fertig gestellt werden, erste Produkte werden noch Ende des Jahres erwartet.
Edit: und noch alternative Covers, falls man nicht erkannt werden will beim Harry Potter lesen:
http://www.cracked.com/article_15661_harry-potter-book-disguises.html
Sonntag, 13. Januar 2008
Tooltipp: Audacity
Wie der Name schon sagt, ist Audicity ein (freeware) Audioeditor.
Zwar ist das Programm nicht besonders umfassend, allerdings kann man recht angenehm schneiden und auch überlagern, zeitlich verschieben und diverse Effekte beherrscht es ebenso.
Wer also nur gelegentlich einmal an seinen MP3s etwas drehen will, dem sollte es völlig ausreichen.
Hier gehts zur Homepage:
www.audacity.de/
Zwar ist das Programm nicht besonders umfassend, allerdings kann man recht angenehm schneiden und auch überlagern, zeitlich verschieben und diverse Effekte beherrscht es ebenso.
Wer also nur gelegentlich einmal an seinen MP3s etwas drehen will, dem sollte es völlig ausreichen.
Hier gehts zur Homepage:
www.audacity.de/
Freitag, 11. Januar 2008
Sony und Rootkits - die Zweite: Bioshock
Anscheinend installieren sowohl Bioshock als auch die Demo von Bioshock eine Art Rootkit auf dem System.
Symantec konnte zwar wiederlegen, dass es ich um letzteres handelt. Fakt bleibt aber, dass ein Prozess aktiviert wird, der Remote-Zugriff erlaubt und einige ziemlich hartnäckige Registry-Einträge vorgenommen werden - das alles als Teil des Kopierschutzes.
An sich sollte es schon reichen den Dienst "User Access Service" zu deaktivieren. Um auch die Registry wieder zu säubern, braucht es etwas mehr Aufwand. Eine genaue Anleitung gibt es hier Ob das Game nachher noch läuft, weiß ich leider nicht (da ich das Spiel selbst - noch - nicht habe). Aber da es nur für die Online-Registrierung benötigt wird, sollte es an sich schon funktionieren.
Auf jeden Fall vorher mal ein Backup von der Registry machen, dann kann man es wenigstens noch wiederherstellen.
Symantec konnte zwar wiederlegen, dass es ich um letzteres handelt. Fakt bleibt aber, dass ein Prozess aktiviert wird, der Remote-Zugriff erlaubt und einige ziemlich hartnäckige Registry-Einträge vorgenommen werden - das alles als Teil des Kopierschutzes.
An sich sollte es schon reichen den Dienst "User Access Service" zu deaktivieren. Um auch die Registry wieder zu säubern, braucht es etwas mehr Aufwand. Eine genaue Anleitung gibt es hier Ob das Game nachher noch läuft, weiß ich leider nicht (da ich das Spiel selbst - noch - nicht habe). Aber da es nur für die Online-Registrierung benötigt wird, sollte es an sich schon funktionieren.
Auf jeden Fall vorher mal ein Backup von der Registry machen, dann kann man es wenigstens noch wiederherstellen.
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Filmrezension: AvP 2
Vorweg allen noch nachträglich frohe Weihnachten!
Nach vielen wenig geistreichen Beiträgen möchte ich nun doch wieder etwas Niveau in meinen Blog bringen. Zusammen mit den „Lernferien“, welche mir von der ETH freundlicherweise gegönnt wurden, habe ich nun auch wieder Zeit und Muße, mich meinem Blog zuzuwenden.
Als erste Handlung sollen die Filmrezensionen ein kleines Revival erfahren und damit möchte ich auch gleich einsteigen.
Rezension: Aliens VS Predator 2: Requiem
Paul W. S. Anderson, das amerikanische Pendant zu Uwe Boll, der sich schon mit Filmen wie der Resident Evil Reihe einen zweifelhaften Namen machte, durfte auch bei AVP 1 und 2 den Regiestuhl besteigen – wohl zum Leiden des Films.
Die Handlung setzt direkt am Ende des ersten Films ein, das Alien schlüpft an Board des Predator Schiffs und wegen einem erstaunlich kurzen Feuergefecht, macht das Raumschiff eine Bruchlandung auf der Erde. Während dabei alle Predators sterben, kommen noch einige Facehugger (legen Eier aus denen Aliens schlüpfen) aus ihren Reagenzgläsern frei und gehen frisch ans Werk ihre Eier in menschliche Wirte zu legen. Ein Predator bekommt den Absturz des Schiffs mit und versucht nun auf der Erde Schadensbegrenzung zu machen, doch es werden immer mehr Aliens.
Soviel zur gesamten Handlung, die sich im Wesentlichen in den ersten 20 Minuten des Films abspielt. Ab diesem Zeitpunkt lernt man als Zuschauer jede Menge unbekannte Schauspieler kennen, deren Charaktere in irgendeiner Beziehung zu einander stehen und alle eine mysteriöse Hintergrundgeschichte haben, von der absolut nichts erklärt wird.
In erster Linie sind sie ohnehin Futter für die Aliens. Leider scheint der geschätzte Mr. Anderson die alten Alien Filme nicht gut genug – wenn überhaupt – studiert zu haben, sonst wüsste er, wie man Spannung aufbauen kann, wenn sich das Alien von hinten an einen Menschen anschleicht. Stattdessen verlaufen diese Szenen viel zu schnell und hinterlassen beim Zuseher weder einen Schockeffekt noch Trauer für das Opfer. Selbst als der Regisseur Kinder mithilfe der Aliens das Zeitliche segnen lässt, kommt keine Trauer sondern nur Kopfschütteln angesichts solcher Geschmacklosigkeit auf.
Doch nun zu dem, weswegen wahrscheinlich die meisten Leute überhaupt an diesem Film interessiert sind: Predator. Ich habe hier bewusst die Einzahl gewählt, denn während der Trailer geschickt suggeriert, dass es sich um mehrere handelt, ist es nur ein Einzelkämpfer. Dieser kämpft dafür ausreichend gut für ein paar von der Sorte, allerdings wird verabsäumt ihn als den Jäger darzustellen, der er eigentlich ist. Stattdessen wirkt dieser Kämpfer sehr von seiner Technologie abhängig und selbst in den Szenen, in denen er seine Fäuste sprechen lässt, kommt trotz guter Choreographie kein richtiges Action-Feeling auf, da irgendwie der Stil fehlt. Man fiebert weder mit noch wirkt es cool, wenn er um sich schießt – das hat der erste Film besser gemacht.
Ebenso gibt einem der Trailer das Gefühl, es handle sich um einen Krieg zwischen Menschen, Aliens und Predators, dem ist aber auch nicht der Fall. Wie bereits erwähnt, versucht der Predator die Spuren der Aliens zu verwischen und erschießt beiläufig einzelne Menschen, wenn sie ihm in die Quere kommen.
Die Menschen bewaffnen sich jedoch zunehmend und nehmen ebenso den Kampf gegen die Aliens auf, was allerdings auch nicht sonderlich spannend ist.
Dabei ist eben der größte Nachteil, dass diesmal zu sehr auf Splatter gesetzt wurde. Was dem ersten Film gefehlt hat, wird hier soweit übertrieben, dass jegliche Handlung vernachlässigt wird und auch die Kampfszenen nichts Besonderes mehr sind, da sie zu oft aber zu kurz vorkommen.
Dazu kommt noch eine Bildqualität, die aussieht als hätte es jemand mit der Videokamera im Kino aufgenommen, wodurch etwas zu erkennen nicht unbedingt leicht gemacht wird.
Insgesamt muss doch gesagt werden, wer Freude an den Predators hat, kann sich den Film ansehen, aber man sollte einfach seine Erwartung unter Trailer-Niveau belassen, sonst wird man enttäuscht sein.
Nach vielen wenig geistreichen Beiträgen möchte ich nun doch wieder etwas Niveau in meinen Blog bringen. Zusammen mit den „Lernferien“, welche mir von der ETH freundlicherweise gegönnt wurden, habe ich nun auch wieder Zeit und Muße, mich meinem Blog zuzuwenden.
Als erste Handlung sollen die Filmrezensionen ein kleines Revival erfahren und damit möchte ich auch gleich einsteigen.
Rezension: Aliens VS Predator 2: Requiem
Paul W. S. Anderson, das amerikanische Pendant zu Uwe Boll, der sich schon mit Filmen wie der Resident Evil Reihe einen zweifelhaften Namen machte, durfte auch bei AVP 1 und 2 den Regiestuhl besteigen – wohl zum Leiden des Films.
Die Handlung setzt direkt am Ende des ersten Films ein, das Alien schlüpft an Board des Predator Schiffs und wegen einem erstaunlich kurzen Feuergefecht, macht das Raumschiff eine Bruchlandung auf der Erde. Während dabei alle Predators sterben, kommen noch einige Facehugger (legen Eier aus denen Aliens schlüpfen) aus ihren Reagenzgläsern frei und gehen frisch ans Werk ihre Eier in menschliche Wirte zu legen. Ein Predator bekommt den Absturz des Schiffs mit und versucht nun auf der Erde Schadensbegrenzung zu machen, doch es werden immer mehr Aliens.
Soviel zur gesamten Handlung, die sich im Wesentlichen in den ersten 20 Minuten des Films abspielt. Ab diesem Zeitpunkt lernt man als Zuschauer jede Menge unbekannte Schauspieler kennen, deren Charaktere in irgendeiner Beziehung zu einander stehen und alle eine mysteriöse Hintergrundgeschichte haben, von der absolut nichts erklärt wird.
In erster Linie sind sie ohnehin Futter für die Aliens. Leider scheint der geschätzte Mr. Anderson die alten Alien Filme nicht gut genug – wenn überhaupt – studiert zu haben, sonst wüsste er, wie man Spannung aufbauen kann, wenn sich das Alien von hinten an einen Menschen anschleicht. Stattdessen verlaufen diese Szenen viel zu schnell und hinterlassen beim Zuseher weder einen Schockeffekt noch Trauer für das Opfer. Selbst als der Regisseur Kinder mithilfe der Aliens das Zeitliche segnen lässt, kommt keine Trauer sondern nur Kopfschütteln angesichts solcher Geschmacklosigkeit auf.
Doch nun zu dem, weswegen wahrscheinlich die meisten Leute überhaupt an diesem Film interessiert sind: Predator. Ich habe hier bewusst die Einzahl gewählt, denn während der Trailer geschickt suggeriert, dass es sich um mehrere handelt, ist es nur ein Einzelkämpfer. Dieser kämpft dafür ausreichend gut für ein paar von der Sorte, allerdings wird verabsäumt ihn als den Jäger darzustellen, der er eigentlich ist. Stattdessen wirkt dieser Kämpfer sehr von seiner Technologie abhängig und selbst in den Szenen, in denen er seine Fäuste sprechen lässt, kommt trotz guter Choreographie kein richtiges Action-Feeling auf, da irgendwie der Stil fehlt. Man fiebert weder mit noch wirkt es cool, wenn er um sich schießt – das hat der erste Film besser gemacht.
Ebenso gibt einem der Trailer das Gefühl, es handle sich um einen Krieg zwischen Menschen, Aliens und Predators, dem ist aber auch nicht der Fall. Wie bereits erwähnt, versucht der Predator die Spuren der Aliens zu verwischen und erschießt beiläufig einzelne Menschen, wenn sie ihm in die Quere kommen.
Die Menschen bewaffnen sich jedoch zunehmend und nehmen ebenso den Kampf gegen die Aliens auf, was allerdings auch nicht sonderlich spannend ist.
Dabei ist eben der größte Nachteil, dass diesmal zu sehr auf Splatter gesetzt wurde. Was dem ersten Film gefehlt hat, wird hier soweit übertrieben, dass jegliche Handlung vernachlässigt wird und auch die Kampfszenen nichts Besonderes mehr sind, da sie zu oft aber zu kurz vorkommen.
Dazu kommt noch eine Bildqualität, die aussieht als hätte es jemand mit der Videokamera im Kino aufgenommen, wodurch etwas zu erkennen nicht unbedingt leicht gemacht wird.
Insgesamt muss doch gesagt werden, wer Freude an den Predators hat, kann sich den Film ansehen, aber man sollte einfach seine Erwartung unter Trailer-Niveau belassen, sonst wird man enttäuscht sein.
Sonntag, 9. Dezember 2007
Technik die lebt
Da habe ich doch heute etwas sehr krasses auf Gamestar.de gelesen:
Wie Computerworld meldet, hat der Forscher Charles Higgins von der University of Arizona einen kleinen Roboter entworfen, der durch das Gehirn und die Augen einer Motte kontrolliert wird. Dabei wird die Motte auf dem Roboter befestigt und Elektroden im Gehirn der Motte in dem Bereich angeschlossen, der für Sicht zuständig ist.
Ursprünglich wollte Higgins einen Chip entwickeln, der wie ein Gehirn in der Lage ist, visuelle Eindrücke zu verarbeiten. Die hohen Kosten von 60.000 US-Dollar brachten ihn schliesslich auf die Idee, das Gehirn eines Insekts zu verwenden. Der Forscher erwartet, dass die Kombination von lebendem Gewebe und Computern in naher Zukunft nichts Besonderes mehr sein wird.
Sehr krass, dass man so etwas bereits machen kann, aber irgendwie auch beängstigend oder?
Wie Computerworld meldet, hat der Forscher Charles Higgins von der University of Arizona einen kleinen Roboter entworfen, der durch das Gehirn und die Augen einer Motte kontrolliert wird. Dabei wird die Motte auf dem Roboter befestigt und Elektroden im Gehirn der Motte in dem Bereich angeschlossen, der für Sicht zuständig ist.
Ursprünglich wollte Higgins einen Chip entwickeln, der wie ein Gehirn in der Lage ist, visuelle Eindrücke zu verarbeiten. Die hohen Kosten von 60.000 US-Dollar brachten ihn schliesslich auf die Idee, das Gehirn eines Insekts zu verwenden. Der Forscher erwartet, dass die Kombination von lebendem Gewebe und Computern in naher Zukunft nichts Besonderes mehr sein wird.
Sehr krass, dass man so etwas bereits machen kann, aber irgendwie auch beängstigend oder?
Montag, 3. Dezember 2007
The Call of Duty
Da steigert sich ein Kind zu sehr bei Call of Duty hinein und bringt den Hund sogleich auf kreative Ideen...
oder anders gesagt: auf den Menschen gekommen. Enjoy.
oder anders gesagt: auf den Menschen gekommen. Enjoy.
Freitag, 30. November 2007
Guten Appetit
Ich hoffe, Sie lieber Leser, sind gerade am Essen während Sie diese Zeilen geistig verdauen.
Eigentlich sollte ich im Moment an meiner Thermodynamik Zusammenfassung schreiben, da ich bald Klausur habe und außerdem tippe ich bevor ich denke und habe ganz erbärmliche Halsschmerzen.
Dies leitet zufällig passend über zu der kleinen Geschichte die ich erzählen möchte. Ich sitze beim Abendessen, so wie jeden Abend und esse "Hörnli"-Nudeln mit Fleischsoße - wie man es so schön auf Neudeutsch schreibt.
Als ich im Begriff bin zu schlucken, muss ich husten und dank gutem körperinternen Timing wird meine zerkaute Mahlzeit in die Nase hinauf befördert. Natürlich machte das Material keinerlei Anstände sich zivilisiert der Gravitation zu ergeben und in die vorgesehene Öffnung zu fallen.
... Vier Tempos später konnte ich wieder frei atmen und hatte sogar Gelegenheit die Gründlichkeit meines Gebisses beim Kauen zu überprüfen.
It was not pleasant...
In diesem Sinne - Mahlzeit!
Eigentlich sollte ich im Moment an meiner Thermodynamik Zusammenfassung schreiben, da ich bald Klausur habe und außerdem tippe ich bevor ich denke und habe ganz erbärmliche Halsschmerzen.
Dies leitet zufällig passend über zu der kleinen Geschichte die ich erzählen möchte. Ich sitze beim Abendessen, so wie jeden Abend und esse "Hörnli"-Nudeln mit Fleischsoße - wie man es so schön auf Neudeutsch schreibt.
Als ich im Begriff bin zu schlucken, muss ich husten und dank gutem körperinternen Timing wird meine zerkaute Mahlzeit in die Nase hinauf befördert. Natürlich machte das Material keinerlei Anstände sich zivilisiert der Gravitation zu ergeben und in die vorgesehene Öffnung zu fallen.
... Vier Tempos später konnte ich wieder frei atmen und hatte sogar Gelegenheit die Gründlichkeit meines Gebisses beim Kauen zu überprüfen.
It was not pleasant...
In diesem Sinne - Mahlzeit!
Der gefährlichste Virus aller Zeiten
Neulich in meinem Posteingang: WG Virenwarnung... ohne Attachment. Das könnte doch tatsächlich ernst gemeint sein, war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss.
Der zweite war dann etwas nüchterner: das wird bei Gelegenheit an einem ETH Computer geöffnet.
Gedacht getan (auf dem Account eines Kollegen) und das war der überaus amüsante Inhalt:
Sehr eilig!!! Bitte verteile diesen Hinweis an Deine Freunde, Familienangehörige und weitere Kontaktpersonen! In den kommenden Tagen solltest Du aufmerksam sein und keine eMail öffnen mit dem Betreff oder Anhang: "Einladung", unabhängig davon wer sie Dir geschickt hat. Es handelt sich um ein Virus, das eine Olympia-Fackel öffnet, die die gesamte PC-Festplatte zerstört. Dieses Virus kann Dir von einem Bekannten gesendet werden, in dessen Adressbuch Du stehst. Darum solltest Du diese Information an alle Deine Kontakt-Adressen weiterleiten. Diese Nachricht eventuell 25 Mal zu bekommen, sollte man bevorzugen, anstatt einmal eine solche Virus-eMail zu erhalten und sie zu öffnen. Wenn dennoch eine eMail mit dem Betreff "Einladung" bei Dir eintreffen sollte - und sei es von einem Freund -, öffne sie nicht und schalte Deinen Computer sofort aus! Es handelt sich um das gefährlichste Virus, das je durch CNN angekündigt wurde. Dieses neue Virus ist gerade - gestern Nachmittag - durch Mc Afee entdeckt worden und von Microsoft als das zerstörerischste, das es je gegeben hat, eingestuft worden. Und noch gibt es keine Möglichkeit, diese Virusart zu eliminieren. Sie zerstört einfach die Zone "Zero" (Zentrum) der Festplatte, wo die lebenswichtigen Informationen abgespeichert sind. Schick bitte diese eMail an alle, die Du kennst! Denk daran: wenn Du sie ihnen sendest, ist das für uns alle von Vorteil!
Wer glaubt bitte so Blödsinn, das Zentrum der Festplatte - ich musste so lachen. Und hoffe euch hat dieses Mail auch amüsiert.
Der zweite war dann etwas nüchterner: das wird bei Gelegenheit an einem ETH Computer geöffnet.
Gedacht getan (auf dem Account eines Kollegen) und das war der überaus amüsante Inhalt:
Sehr eilig!!! Bitte verteile diesen Hinweis an Deine Freunde, Familienangehörige und weitere Kontaktpersonen! In den kommenden Tagen solltest Du aufmerksam sein und keine eMail öffnen mit dem Betreff oder Anhang: "Einladung", unabhängig davon wer sie Dir geschickt hat. Es handelt sich um ein Virus, das eine Olympia-Fackel öffnet, die die gesamte PC-Festplatte zerstört. Dieses Virus kann Dir von einem Bekannten gesendet werden, in dessen Adressbuch Du stehst. Darum solltest Du diese Information an alle Deine Kontakt-Adressen weiterleiten. Diese Nachricht eventuell 25 Mal zu bekommen, sollte man bevorzugen, anstatt einmal eine solche Virus-eMail zu erhalten und sie zu öffnen. Wenn dennoch eine eMail mit dem Betreff "Einladung" bei Dir eintreffen sollte - und sei es von einem Freund -, öffne sie nicht und schalte Deinen Computer sofort aus! Es handelt sich um das gefährlichste Virus, das je durch CNN angekündigt wurde. Dieses neue Virus ist gerade - gestern Nachmittag - durch Mc Afee entdeckt worden und von Microsoft als das zerstörerischste, das es je gegeben hat, eingestuft worden. Und noch gibt es keine Möglichkeit, diese Virusart zu eliminieren. Sie zerstört einfach die Zone "Zero" (Zentrum) der Festplatte, wo die lebenswichtigen Informationen abgespeichert sind. Schick bitte diese eMail an alle, die Du kennst! Denk daran: wenn Du sie ihnen sendest, ist das für uns alle von Vorteil!
Wer glaubt bitte so Blödsinn, das Zentrum der Festplatte - ich musste so lachen. Und hoffe euch hat dieses Mail auch amüsiert.
Mittwoch, 14. November 2007
Miss Videogame
Ein Hoffnungsschimmer für alle Gamer (also vor allem für mich), dass es da draußen doch noch Frauen gibt, die auch gerne Zocken.
Nun fanden die offiziellen Miss Videogame Meisterschaften statt. Wo bei einer normalen Misswahl Aussehen zählt, ging es hier jedoch um gaming skillz.
So mussten die 20 Finalistinnen an drei Tagen unterschiedliche Wettbewerbe bestreiten.
Das fing an mit Mario Kart 64 und Counter Strike: Source, ging weiter mit Guitar Hero 3 und Brain Training 2 und endete schließlich mit Nascar 2008.
Dabei ging L337Lauren als Siegerin hervor... und die sieht dazu sogar noch ziemlich gut aus.
Weitere Infos gibts noch auf der Homepage http://www.missvideogame.com/
Nun fanden die offiziellen Miss Videogame Meisterschaften statt. Wo bei einer normalen Misswahl Aussehen zählt, ging es hier jedoch um gaming skillz.
So mussten die 20 Finalistinnen an drei Tagen unterschiedliche Wettbewerbe bestreiten.
Das fing an mit Mario Kart 64 und Counter Strike: Source, ging weiter mit Guitar Hero 3 und Brain Training 2 und endete schließlich mit Nascar 2008.
Dabei ging L337Lauren als Siegerin hervor... und die sieht dazu sogar noch ziemlich gut aus.
Weitere Infos gibts noch auf der Homepage http://www.missvideogame.com/
Dienstag, 13. November 2007
Dein Freund und Helfer
Neben meinem Zimmer verläuft eine Straße, genauer gesagt ist es eine Einbahn.
Doch in einem Notfall interessiert dies die Rettung dann doch recht wenig und so höre ich sie mit viel Alarm an meinem Fenster vorbeifahren.
Doch der Lärm wird nur kurz leiser und kommt zurück. Ganz erstaunt mache ich dann doch das Fenster auf und sehe wie die Rettung im Rückwärtsgang die Einbahnstraße entlang fährt, gefolgt von einem Polizeiauto in Fahrtrichtung.
Tja dumm gelaufen...
Doch in einem Notfall interessiert dies die Rettung dann doch recht wenig und so höre ich sie mit viel Alarm an meinem Fenster vorbeifahren.
Doch der Lärm wird nur kurz leiser und kommt zurück. Ganz erstaunt mache ich dann doch das Fenster auf und sehe wie die Rettung im Rückwärtsgang die Einbahnstraße entlang fährt, gefolgt von einem Polizeiauto in Fahrtrichtung.
Tja dumm gelaufen...
Dienstag, 6. November 2007
Stripperin an der ETH
Nun noch das Video zu meinem Blog-Eintrag. Wie lange es verfügbar bleibt, ist leider nicht abzusehen. Aber erstmal: enjoy.
Sonntag, 4. November 2007
Getränkeinspektion
Bei einer Römerquelle-Flasche ist mir folgendes aufgefallen - die Leute haben noch humor. Ein wenig lesen und auch du wirst es verstehen.


Und die Inspektion geht weiter: auf der Sprite-Flasche ist doch tatsächlich der Zuckergehalt angegeben der mit 28% zu Buche schlägt, nicht schlecht.
Außerdem möchte ich die Aufmerksamkeit des Leser noch auf 2 Youtube Videos lenken.
Das erste heißt Muslim Rave Party
und das zweite "Deutsche Kochschau" mit Stermann & Grissemann
Freitag, 2. November 2007
Frauen an der ETH
... sind ein Mythos wie wir alle wissen - meistens sind es einfach Männer mit langen Haaren. Doch heute ereignete sich etwas Unglaubliches.
Zuerst etwas Vorgeschichte: Am Mittwoch erging an den ganzen Studiengang ein E-Mail mit plausiblem Absender, in dem es hieß am Freitag 15:15 sei im ML D 28 eine Orientierungsvorlesung bezüglich der Wahlfächer im 4. Semester.
Niemand hatte richtig Lust dorthin zu gehen, aber jeder empfand es als wichtig und so kam es, dass um 15:15 der Hörsaal gut gefüllt war.
Statt des Professors kam ein Assistent, der sich für dessen Abwesenheit entschuldigte. "Das fängt ja gut an", dachte ich mir und so begann die Vorlesung.
Doch es dauerte keine drei Folien bis statt trockener Theorie "Happy Birthday Philipp" (ein anderer Philipp, ich hab am 13.3. Geburtstag) dort stand und ein Einkaufswagen voll Bier hereingeschoben wurde.
Die ganze Vorlesung war also nur ein Fake. Ein erster Mitstudent stand schon ganz verärgert auf und verschwand, wir anderen blieben erstmal sitzen und als das Bier im Schnitt gut zur Hälfte geleert war, laberte eine Stimme etwas unverständliches aus dem Lautsprecher - war auch nicht weiter wichtig, hauptsache es lenkte unsere Aufmerksamkeit auf eine Dame in Uniform...
...und Fickstiefeln.
Zunächst wurde das Geburtstagskind von ihr an einen Stuhl gefesselt (was diesem doch etwas peinlich war) und anschließend begann sie sich langsam auszuziehen zur feuchten Freude aller gut 300 Studenten.
Bis zuletzt blieb es spannend, wie viel wir zu stehen bekommen würden und tatsächlich blieb nur noch ein String-Tanga an und nach einigem Getanze verließ sie so den Hörsaal - wer sie wohl noch im Gang gesehen hat?
Anschließend entbrannten noch einige fröhliche Diskussionen über die außergewöhnliche Qualität dieser Vorlesung und dass so etwas viel öfter stattfinden sollte.
Im Studentenheim habe ich es dann zum Gesprächsthema beim Abendessen gemacht und musste feststellen, dass mich einige Leute noch mit Hintergrundfakten versorgen konnten.
So wurde die Aktion zwar nicht von unserem Studentenverein, dem ich pro Semester 10 Franken zahle, organisiert aber immerhin mitfinanziert - also gut angelegtes Geld.
Die besagte Dame ist Spanierin und wurde von einigen Leuten an der Langstraße gecasted und mit gecasted meine ich zwischen all den (wie formuliere ich das jetzt freundlich - fällt mir nichts ein) Stricherinnen auserkoren für diese Aufgabe.
Warum ich erwähnte, dass sie Spanierin ist? Weil die Leute erst noch einen Portugiesen (!) zum Dolmetschen organisieren mussten, da sie kein Wort Deutsch kann.
Aber in ihrem Beruf muss sie das auch gar nicht.
Und nun fragt ihr euch sicher noch ob sie hübsch war: kurz und knapp ja und sie war sicher kaum älter als wir (wenn überhaupt).
Eigentlich traurig, dass sie auf der Langstraße "arbeiten" muss, eigentlich traurig, dass überhaupt dort Leute "arbeiten".
Und ob die Langstraße etwas mit einem gewissen Lang zu tun hat oder nicht, konnte leider nicht in Erfahrung gebracht werden.
Rechtschreibung wird heute im Sinne einer ersten Approximation und Schlafmangel vernachlässigt.
Zuerst etwas Vorgeschichte: Am Mittwoch erging an den ganzen Studiengang ein E-Mail mit plausiblem Absender, in dem es hieß am Freitag 15:15 sei im ML D 28 eine Orientierungsvorlesung bezüglich der Wahlfächer im 4. Semester.
Niemand hatte richtig Lust dorthin zu gehen, aber jeder empfand es als wichtig und so kam es, dass um 15:15 der Hörsaal gut gefüllt war.
Statt des Professors kam ein Assistent, der sich für dessen Abwesenheit entschuldigte. "Das fängt ja gut an", dachte ich mir und so begann die Vorlesung.
Doch es dauerte keine drei Folien bis statt trockener Theorie "Happy Birthday Philipp" (ein anderer Philipp, ich hab am 13.3. Geburtstag) dort stand und ein Einkaufswagen voll Bier hereingeschoben wurde.
Die ganze Vorlesung war also nur ein Fake. Ein erster Mitstudent stand schon ganz verärgert auf und verschwand, wir anderen blieben erstmal sitzen und als das Bier im Schnitt gut zur Hälfte geleert war, laberte eine Stimme etwas unverständliches aus dem Lautsprecher - war auch nicht weiter wichtig, hauptsache es lenkte unsere Aufmerksamkeit auf eine Dame in Uniform...
...und Fickstiefeln.
Zunächst wurde das Geburtstagskind von ihr an einen Stuhl gefesselt (was diesem doch etwas peinlich war) und anschließend begann sie sich langsam auszuziehen zur feuchten Freude aller gut 300 Studenten.
Bis zuletzt blieb es spannend, wie viel wir zu stehen bekommen würden und tatsächlich blieb nur noch ein String-Tanga an und nach einigem Getanze verließ sie so den Hörsaal - wer sie wohl noch im Gang gesehen hat?
Anschließend entbrannten noch einige fröhliche Diskussionen über die außergewöhnliche Qualität dieser Vorlesung und dass so etwas viel öfter stattfinden sollte.
Im Studentenheim habe ich es dann zum Gesprächsthema beim Abendessen gemacht und musste feststellen, dass mich einige Leute noch mit Hintergrundfakten versorgen konnten.
So wurde die Aktion zwar nicht von unserem Studentenverein, dem ich pro Semester 10 Franken zahle, organisiert aber immerhin mitfinanziert - also gut angelegtes Geld.
Die besagte Dame ist Spanierin und wurde von einigen Leuten an der Langstraße gecasted und mit gecasted meine ich zwischen all den (wie formuliere ich das jetzt freundlich - fällt mir nichts ein) Stricherinnen auserkoren für diese Aufgabe.
Warum ich erwähnte, dass sie Spanierin ist? Weil die Leute erst noch einen Portugiesen (!) zum Dolmetschen organisieren mussten, da sie kein Wort Deutsch kann.
Aber in ihrem Beruf muss sie das auch gar nicht.
Und nun fragt ihr euch sicher noch ob sie hübsch war: kurz und knapp ja und sie war sicher kaum älter als wir (wenn überhaupt).
Eigentlich traurig, dass sie auf der Langstraße "arbeiten" muss, eigentlich traurig, dass überhaupt dort Leute "arbeiten".
Und ob die Langstraße etwas mit einem gewissen Lang zu tun hat oder nicht, konnte leider nicht in Erfahrung gebracht werden.
Rechtschreibung wird heute im Sinne einer ersten Approximation und Schlafmangel vernachlässigt.
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