Bereits 2005 angekündigt, gibt es nun endlich erste Informationen zum Egoshooter der bei Raven Software entsteht.
So wird man auch in diesem Teil wieder die Rolle von BJ Blazkowicz übernehmen und abermals gegen Nazis kämpfen.
An die Stelle der linearen Missionen tritt aber in diesem Teil eine frei begehbare Stadt, in der der Spieler sich seine Aufgaben selbst aussuchen kann. Zunehmen werden so neue Teile der Stadt begehbar.
Zusätzlich wird es noch eine alternative Dimension der Stadt geben, die als "The Shroud" bekannst ist.
Quelle: Gamestar
Eine erster - leider arg kurzer - Trailer ist auch erschienen.
Mittwoch, 16. Juli 2008
Wii: Dead Rising
Nicht von der E3 sondern aus der Famitsu stammt die Nachricht, dass Dead Rising (X-Box 360) für die Wii portiert wird.
Capcom verspricht dabei sich zu bemühen, das Produkt von der Grafik her so nahe an der X-Box 360 Version wie möglich zu halten. Ich bezweifle, dass dies sehr nahe sein wird.
Außerdem soll das Spiel noch von der Wiimote und deren Bewegungssensoren gebrauch machen, ähnlich Resident Evil 4.
Quelle: Kotaku
In Dead Rising ist man ähnlich dem Film Dawn of the Dead in einem Einkaufszentrum das voller Zombies ist und man darf sich an einer Vielzahl Gegenstände, wie etwa Katanas oder Kettensägen, gütlich tun um die Zombies endgültig ins Reich der Toten zu schicken.
Capcom verspricht dabei sich zu bemühen, das Produkt von der Grafik her so nahe an der X-Box 360 Version wie möglich zu halten. Ich bezweifle, dass dies sehr nahe sein wird.
Außerdem soll das Spiel noch von der Wiimote und deren Bewegungssensoren gebrauch machen, ähnlich Resident Evil 4.
Quelle: Kotaku
In Dead Rising ist man ähnlich dem Film Dawn of the Dead in einem Einkaufszentrum das voller Zombies ist und man darf sich an einer Vielzahl Gegenstände, wie etwa Katanas oder Kettensägen, gütlich tun um die Zombies endgültig ins Reich der Toten zu schicken.
Dienstag, 15. Juli 2008
Nintendos E3 Präsentation in kurz
Ich habe es heute schon indirekt verkündet, zur Zeit ist wieder E3 und in diesem Zusammenhang präsentieren alle großen Spielefirmen ihre Produkte.
Nun war auch Nintendo an der Reihe, deren Präsentation hauptsächlich aus Produkten mit Wii im Namen bestand.
Wii-Sportsresort bringt, wie der Name vermuten lässt, einige Sportspiele mit sich. Es liegt dabei nahe, dass sich alles innerhalb eines Resorts abspielt. Dazu gehören Frisbee, Schwertkampf, Jetski und hoffentlich noch einige mehr.


Jetzt wird einigen sicher auffallen, dass diverse Entwickler bisher immer behauptet haben, Schwertkampf sei auf der Wii nicht möglich, da sie die Bewegungen nicht präzise genug umsetzt.
Nintendo hat darauf reagiert und es in der Form eines Addons für die Wiimote geschafft (genannt: Wii Motion Plus), deren Präzision soweit zu erhöhen, dass 1:1 Schwertkampf möglich wird.
Ich kann nur sagen: Bring it on!
Außerdem bin ich schon sehr gespannt, wie sich das auf derzeitige Spiele - falls überhaupt - auswirken wird. Leider werden wir uns noch bis Frühjahr 2009 gedulden müssen.

Zudem wurde auch Wii Music vorgestellt. Entgegen anderer Musikspiele geht es dort aber mehr ums jammen mit Kollegen. Die rund 50 Instrumente werden mit Wiimotes und Balanceboard gespielt und es soll auch eine Art Aufnahmefunktion geben.
Mit Wii Speak gibt es nun endlich auch die Möglichkeit für Voicechat. Allerdings ist es nicht etwa ein Headset, sondern das Gerät wird einfach im Raum platziert. Ein Headset wäre praktischer gewesen...

Allem Anschein nach wird man es in Animal Crossing: City Folk verwenden können, das wie sein DS Vorgänger Onlinefähigkeiten besitzt. Zudem sollen ebenso Nachrichten auf Handys möglich sein. Ob dies tatsächlich so Realität wird, wage ich zu bezweifeln.
Als einziges neues DS Spiel wurde noch GTA: China Town Wars angekündigt, welches im Liberty City der Gegenwart spielt.
Ein paar nette Sachen hat Nintendo also doch auf Lager, aber ich hätte mir weit mehr große Spieleankündigungen gewünscht auch wenn ich von der verbesseren Wiimote sehr begeistert bin.
Nun war auch Nintendo an der Reihe, deren Präsentation hauptsächlich aus Produkten mit Wii im Namen bestand.
Wii-Sportsresort bringt, wie der Name vermuten lässt, einige Sportspiele mit sich. Es liegt dabei nahe, dass sich alles innerhalb eines Resorts abspielt. Dazu gehören Frisbee, Schwertkampf, Jetski und hoffentlich noch einige mehr.


Jetzt wird einigen sicher auffallen, dass diverse Entwickler bisher immer behauptet haben, Schwertkampf sei auf der Wii nicht möglich, da sie die Bewegungen nicht präzise genug umsetzt.
Nintendo hat darauf reagiert und es in der Form eines Addons für die Wiimote geschafft (genannt: Wii Motion Plus), deren Präzision soweit zu erhöhen, dass 1:1 Schwertkampf möglich wird.
Ich kann nur sagen: Bring it on!
Außerdem bin ich schon sehr gespannt, wie sich das auf derzeitige Spiele - falls überhaupt - auswirken wird. Leider werden wir uns noch bis Frühjahr 2009 gedulden müssen.

Zudem wurde auch Wii Music vorgestellt. Entgegen anderer Musikspiele geht es dort aber mehr ums jammen mit Kollegen. Die rund 50 Instrumente werden mit Wiimotes und Balanceboard gespielt und es soll auch eine Art Aufnahmefunktion geben.
Mit Wii Speak gibt es nun endlich auch die Möglichkeit für Voicechat. Allerdings ist es nicht etwa ein Headset, sondern das Gerät wird einfach im Raum platziert. Ein Headset wäre praktischer gewesen...

Allem Anschein nach wird man es in Animal Crossing: City Folk verwenden können, das wie sein DS Vorgänger Onlinefähigkeiten besitzt. Zudem sollen ebenso Nachrichten auf Handys möglich sein. Ob dies tatsächlich so Realität wird, wage ich zu bezweifeln.
Als einziges neues DS Spiel wurde noch GTA: China Town Wars angekündigt, welches im Liberty City der Gegenwart spielt.
Ein paar nette Sachen hat Nintendo also doch auf Lager, aber ich hätte mir weit mehr große Spieleankündigungen gewünscht auch wenn ich von der verbesseren Wiimote sehr begeistert bin.
Heroes Webisode #1
Als Auftakt für die 3. Staffel von Heroes haben sich die Macher überlegt einige Webisodes zu drehen. Die Erste ist nun auf Youtube verfügbar und wie könnte es anders sein geht es darin um einen Mann mit besonderen Kräften der aus irgendwelchen Gründen auf der Flucht ist.
Trailer: Resident Evil 5
Der Trailer an sich ist zwar abgesehen von der Grafik nur mäßig interessant, aber darin kommen Zombies auf Motorrädern vor.
Resident Evil 5 soll am Freitag 13.3.2009 für X-Box 360 erscheinen.
Dies bedeutet zwei Sachen für mich.
Ich habe das nächste mal endlich wieder an einem Freitag, den 13. Geburtstag.
Ich kann das Spiel nicht spielen da ich keine X-Box 360 besitze.
Aber ausgehend von Capcoms derzeitiger Portierungswut, könnte es gut sein, dass eine PC Umsetzung folgen wird.
Resident Evil 5 soll am Freitag 13.3.2009 für X-Box 360 erscheinen.
Dies bedeutet zwei Sachen für mich.
Ich habe das nächste mal endlich wieder an einem Freitag, den 13. Geburtstag.
Ich kann das Spiel nicht spielen da ich keine X-Box 360 besitze.
Aber ausgehend von Capcoms derzeitiger Portierungswut, könnte es gut sein, dass eine PC Umsetzung folgen wird.
Trailer: Gears of War 2
Frisch von der E3 kommt ein neuer Trailer zum X-Box 360 Shooter Gears of War 2.
Dieser sieht gewohnt gewaltätig aus und wird noch von einem passendem Gedicht untermalt.
Dieser sieht gewohnt gewaltätig aus und wird noch von einem passendem Gedicht untermalt.
Left 4 Dead Charaktere überarbeitet
Valve hat sich entschlossen sämtlichen Charakteren in Left 4 Dead ein etwas urbaneres Aussehen zu geben. Die Idee war, dass der Zombieangriff völlig unvorbereitet kommt und daher hätten Leute mit Schutzvesten und Munitionsgürteln nicht so richtig hineingepasst.
Außerdem scheint es, dass alle Charaktere rasiert wurden - bis auf die Frau (oder zumindest sieht man es bei ihr nicht).

Quelle: Gamestar
Außerdem scheint es, dass alle Charaktere rasiert wurden - bis auf die Frau (oder zumindest sieht man es bei ihr nicht).

Quelle: Gamestar
DVD-Rezension: Batman Gotham Knight

„The Animatrix“ hat es vorgemacht und viele machen es nach – nutzlose Animesequenzen die zwei Blockbuster-Filme verbinden soll, dies aber kaum machen. Der neueste Vertreter ist Batman: Gotham Knight und entgegen seiner Konkurrenz hat er einen wichtigen Vorteil – er basiert auf einem Comic.
Die Handlung erstreckt sich über fünf Segmente, die von verschiedenen fernöstlichen Regisseuren kreiert wurden. Die Handlung der einzelnen Teile hängt dabei lose zusammen. Im Prinzip geht es darum, dass Batman einige seiner üblichen Gegner ausschalten muss, aber wirklich viel Handlung kann der „Film“ nicht vorweisen.
Stattdessen lebt er von seinen Charakteren, neben allen altbekannten sind auch einige neue dabei, die man wahrscheinlich in „The Dark Knight“ ebenfalls sehen wird. Deren Persönlichkeiten sind ausgereift dargestellt und mit guten Dialogen untermauert. Ebenso wird Batman noch etwas markanter dargestellt und auch Bruce Wayne bekommt noch weitere Hintergrundstory, die durchaus gelungen ist und sich sehr schön ins Gesamtkonzept einfügt.
Entgegen oben genanntem Vertreter – „The Animatrix“ – funktioniert der Batman Anime wesentlich besser, da der Charakter bereits auf einem Comic basiert und dementsprechend die Realversion eigentlich viel von einem Comic hat (wenn auch sehr unterschwellig). Auch wirkt es fast normal Batman gezeichnet zu sehen und ich hatte viel Freude ob der verschiedenen Interpretationen und Zeichenstile, da Batman diese im Lauf der Jahrzehnte auch durchgemacht hat.
Besonderes Lob gilt auch den Zeichnern, die eine wirklich detaillierte Umgebung geschaffen haben, die jeweils ihren ganz eigenen Stil und Charakter hat und dennoch passt alles gut zusammen ohne komisch oder künstlich zu wirken.
Die einzelnen Segmente sind dabei zwar sehr unterschiedlich im Stil, aber trotzdem braucht der Gewöhnungseffekt nur kurze Zeit - dies bezieht sich ebenso auf den Erzählstil. Dadurch wird eben trotz mäßig zusammenhängender Handlung etwas recht abwechslungsreiches geboten.
Traditionell für Batman sind auch die Gegner sehr wichtig. Diese müssen zwar auf eine ausführliche Einführung verzichten und kommen allesamt nur aus der zweiten Reihe, haben aber ihre Auftritte dennoch mit Stil und es macht Spaß dem Kampfgeschehen zu folgen. Ein bisschen mehr Details hätten an dieser Stelle sicher nicht geschadet.
Der Score ist ebenso weit weniger gewaltig als in „Batman Begins“ aber schafft es dennoch in kritischen Momenten die Spannung exzellent zu untermalen.
Obwohl keiner der Originalsprecher seinen Anime-Pendants die Stimme lieh, sind diese dennoch sehr überzeugend und bei einigen konnte ich wirklich nicht unterscheiden ob es nun Original war oder nicht. Als nettes Detail durfte der Sprecher von (fast) allen Zeichentrick Batman Versionen auch diesem Batman seine Stimme Batman leihen. Allerdings ist sehr enttäuschend, dass Batman den ganzen Film über kaum spricht – auch nicht als Bruce Wayne. In erster Linie kommen andere Figuren zu Wort.
Wirklich enttäuscht hat mich eigentlich nur, dass so gut wie keine Geschehnisse bereits für den kommenden Film aufgerollt wurden oder dies wurde derart dezent gemacht, dass man es erst versteht, wenn man „The Dark Knight“ gesehen hat.
Fazit: Eigentlich unnötiges Beiwerk aber die verschiedenen Anime-Interpretationen sind interessant anzuschauen. Damit man sich daran aber erfreuen kann, sollte man wenigstens Batman-, Zeichentrick- oder Anime-Fan sein.
7/10
-> IMDB
Montag, 14. Juli 2008
Surftipp: Worth1000
Diese Website ist wohl ein Fest für alle Photoshopfreaks. Dort finden regelmäßig Photoshopwettbewerbe statt, worin es darum geht zu einem Thema Bilder zu machen.
Dabei ist eine Editierung am Computer zwingend erforderlich und das Talent, welches einige Künstler an den Tag legen, ist wirklich beeindruckend und lässt mich in Scham zusammenbrechen.

Auch wer kein Interesse an Photoshop hat, dem sei die Seite dennoch ans Herz zu legen, denn man kann dort sehr schnell eine halbe Stunde verbringen nur beim Durchstöbern der Bilder.
www.worth1000.com
Dabei ist eine Editierung am Computer zwingend erforderlich und das Talent, welches einige Künstler an den Tag legen, ist wirklich beeindruckend und lässt mich in Scham zusammenbrechen.

Auch wer kein Interesse an Photoshop hat, dem sei die Seite dennoch ans Herz zu legen, denn man kann dort sehr schnell eine halbe Stunde verbringen nur beim Durchstöbern der Bilder.
www.worth1000.com
Comic: Guntron
It's Pikachu!
Eigentlich habe ich mir vorgenommen keinen Post mehr einem einzigen Youtubevideo zu widmen, aber ich musste so sehr darüber lachen, dass ich in diesem Fall eine Ausnahme mache.
Mir ist dabei durchaus bewusst, dass nicht viele meinen Humor in dem Fall teilen werden, aber ich verwende hier einfach die "It's my fucking Blog!" Karte.
Mir ist dabei durchaus bewusst, dass nicht viele meinen Humor in dem Fall teilen werden, aber ich verwende hier einfach die "It's my fucking Blog!" Karte.
Sonntag, 13. Juli 2008
Flashgame: Reaction Effect
Auf Wellbored.com findet sich unter anderem eben jenes Flashgame und wie der Website-Name vermuten lässt, eignet es sich bestens einen einige Zeit zu unterhalten. Alles was man im Prinzip macht ist auf einen Viertelkreis zu klicken und zu schauen welche Kettenreaktion sich daraus ergibt.Klingt sehr simpel und ist im Prinzip ein Spiel zum zusehen, aber vielleicht macht es genau deswegen Spaß.

Klingt sehr simpel und ist im Prinzip ein Spiel zum zusehen, aber vielleicht macht es genau deswegen Spaß.
Mein Highscore: 1794
Gespielt werden kann das ganze hier

Klingt sehr simpel und ist im Prinzip ein Spiel zum zusehen, aber vielleicht macht es genau deswegen Spaß.
Mein Highscore: 1794
Gespielt werden kann das ganze hier
Surftipp: Songza
Jeder (!) kennt das Problem. Man ist mit dem Laptop unterwegs und hat dummerweise seine Musik zuhause vergessen.
Nun bleibt nur entweder auf die Musik zu verzichten oder auf einer der vielen Streaming Sites nach Musik zu suchen.
Genau da kommt Songza ins Spiel. Im Prinzip ist es wenig mehr als eine Meta-Suchmaschine, die eine Vielzahl von eben jenen Streaming Sites (zum Beispiel Youtube) nach dem gewünschten Interpreten oder Lied - je nach eingegebener Anfrage - durchsucht.
Oft sind es zwar dennoch Videodateien, das Video wird aber nicht ausgegeben sondern nur die Tonspur und als besonderen Vorteil kann man dort Playlisten erstellen.
songza.com
Nun bleibt nur entweder auf die Musik zu verzichten oder auf einer der vielen Streaming Sites nach Musik zu suchen.
Genau da kommt Songza ins Spiel. Im Prinzip ist es wenig mehr als eine Meta-Suchmaschine, die eine Vielzahl von eben jenen Streaming Sites (zum Beispiel Youtube) nach dem gewünschten Interpreten oder Lied - je nach eingegebener Anfrage - durchsucht.
Oft sind es zwar dennoch Videodateien, das Video wird aber nicht ausgegeben sondern nur die Tonspur und als besonderen Vorteil kann man dort Playlisten erstellen.
songza.com
Samstag, 12. Juli 2008
Neues Design
Hallo liebe Leser,
nach meiner Hancock Rezension hatte ich Lust wieder ein wenig am Blog herumzubasteln (und weil es ein verregneter Samstag Nachmittag war). Daher präsentiere ich direkt das neue Design - es basiert zwar auf einer Vorlage, ich habe jedoch noch ein wenig an den Farben sowie den Spaltenbreiten herumgespielt und ein eigenes Logo gemacht.
Irgendwie hatte ich das schlichte schwarze Design satt und fand es nur mehr langweilig anzusehen.
So long
Zinus
nach meiner Hancock Rezension hatte ich Lust wieder ein wenig am Blog herumzubasteln (und weil es ein verregneter Samstag Nachmittag war). Daher präsentiere ich direkt das neue Design - es basiert zwar auf einer Vorlage, ich habe jedoch noch ein wenig an den Farben sowie den Spaltenbreiten herumgespielt und ein eigenes Logo gemacht.
Irgendwie hatte ich das schlichte schwarze Design satt und fand es nur mehr langweilig anzusehen.
So long
Zinus
Filmrezension: Hancock

Neben Superhero Movie versucht sich auch Hancock an einer lustigen Interpretation eines Helden der auf keinem Comic basiert.
John Hancock (der Name wird im Verlauf des Films erklärt, ist jedoch nur für US Publikum verständlich, weswegen sich vorab empfiehlt zu wissen das John Hancock soviel wie Unterschrift bedeutet und nicht was das Cock vermuten lassen würde -> Wiki) ist ein saufender Rüpel der offenbar mit Kräften ala Superman ausgestattet ist und dabei keinerlei körperliche Schwächen hat. Hancocks Heldentaten sind jedoch meist mit hohen und unnötigen Schäden verbunden, bei denen oft auch Menschenleben auf dem Spiel stehen und er behandelt seine Mitmenschen auch nicht mit Respekt. Deswegen will ihn die Stadt los werden und er soll ins Gefängnis. Ein vor kurzem geretteter PR Agent unterstützt ihn dabei, in der Hoffnung ihm ein neues Image zu geben, dabei lernt Hancock auch dessen Frau kennen, zu der er sich hingezogen fühlt.
Hancock ist ganz deutlich ein Film für Fans von Superhelden-Filmen. Die Problematik der Kollateralschäden wird dabei deutlich aufgezeigt - etwas was in den meisten Comics und Filmen zu kurz kommt - und ebenso die Überheblichkeit der Helden. Im Prinzip ist Hancock ein Mensch der Kräfte hat, die er besser nicht haben sollte und diese zu seinem Gutdünken einsetzt. Im Prinzip ein realistischer Superman.
Abgesehen davon, dass ein paar kleine Szenen aus dem Trailer im Film gefehlt haben, verspricht der Trailer auch etwas Falsches. Hancock ist lustig, aber er ist nicht nur lustig. Das wurde von vielen Kritikern negativ geahndet, allerdings bin ich sehr erfreut darüber, dass Hancock noch einige dramatische Wendungen bekommt - zwar ist das typisches Hollywood Klische, allerdings ist der Charakter eben so vorbelastet, dass er in einem ausschließlich lustigen Film seine Glaubwürdigkeit und Daseinsberechtigung fast verloren hätte.
Dies heißt also, bei Hancock sollte man sich nicht auf ein Gag-Dauerfeuer einstellen, auch wenn das die ersten 30 Minuten nahe legen und die Gags wirklich grandios sind, sondern einen lustigen Charakter mit einer dramatischen Schwäche. Dabei ist schön zu beobachten, dass je näher er dem Mensch-sein kommt, Hancock auch umso mehr zu einem echten Helden wird.
Die Action hält sich dabei konstant temporeich, abwechslungsreich und amüsant während dem ganzen Film und kommt im Prinzip ganz ohne Superbösewicht aus.
Lediglich die Charaktere hätten etwas besser entwickelt werden können und vor allem die Beziehung zwischen Hancock und der Frau des PR-Agenten wirkt etwas unaufgereift, ebenso wie der Grund für Hancocks Kräfte.
Dies scheint mir ein generelles Problem mit den letzten Will Smith Filmen zu sein. Der Fokus liegt zu sehr auf ihm und was er macht und wie er herumläuft et cetera, sodass mitunter andere Aspekte vernachlässigt werden müssen. Allerdings muss man auch zugestehen, dass Will Smith diesen Film trägt. Er verkörpert die Rolle wirklich gut, amüsieren, unterhaltend und überzeugend ohne dabei andere Schauspieler wie Charlize Theron oder Jason Bateman zu verdrängen (wobei dies auch bei ersterer schwer möglich ist).
Die Musik ist durchwegs auch gut und stellenweise sehr schön kräftig und episch, lediglich der Hip-Hop am Anfang nervt etwas, allerdings passt es zu John Hancock. Die Computereffekte wirken stellenweise auch etwas unausgereift, was aber im großen und ganzen nicht weiter störend ist. Ärgerlicher ist hingegen die mäßige Bildqualität und der schwache Ton und vor allem mangelhafte Bass, wobei ich gerade beim Sound dem Kino die Schuld gebe (also nicht in Zürich ins Corso Saal 1 gehen). Kräftiger Sound und eine große Leinwand helfen ähnlich wie schon bei Transformer hier einen viel mehr mitzureißen.
Alles in allem schwächelt Hancock ein wenig aufgrund unausgereifter Charaktere und etwas loser Geschichte, kann aber viel durch einen überzeugenden und gleichzeitig sympathischen und unsympathischen Hancock und dessen lustigen Szenen und Sprüchen wieder wett machen.
Fazit: Leute die sich zumindest ein wenig mit Superhelden befassen oder allgemein Freude an den Comic-Verfilmungen der letzten Jahre haben, werden sich an diesem Film sicherlich erfreuen können.
7/10
-> IMDB
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